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13.02.2020

Kulturdezernentin Hartwig gratuliert dem österreichischen Schriftsteller Christoph Ransmayr zum Ludwig-Börne-Preis

Christoph Ransmayr, Schriftsteller, April 2019, © picture alliance/APA/picturedesk.com, Foto: Karl Schöndorfer
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(ffm) Christoph Ransmayr wird mit dem diesjährigen Ludwig-Börne-Preis geehrt. Kulturdezernentin Ina Hartwig würdigt den 1954 im oberösterreichischen Wels geborenen Schriftsteller als wichtigen Vertreter der literarischen Postmoderne. „Christoph Ransmayr zählt zweifellos zu den herausragendsten und eigenwilligsten Stimmen seiner Generation. Seine brillanten Romane bilden die Welt nicht mimetisch bloß ab, sie durchdringen und bereichern sie. Zudem beweisen sie, dass literarischer Anspruch und Popularität einander nicht ausschließen müssen.“

Der Ludwig-Börne-Preis ist mit 20.000 Euro dotiert. Die Preisverleihung findet am 17. Mai 2020 in der Frankfurter Paulskirche statt. Die Laudatio hält Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, der als diesjähriger Preisrichter auch den Preisträger ausgewählt hat. Mit Blick auf die Begründung des Bundespräsidenten, der Ransmayrs „tiefe Menschlichkeit“ hervorhob, sagt die Kulturdezernentin: „Christoph Ransmayrs gesamtes Wirken und Schaffen zeugt von einem humanistischen, aufgeklärten Menschenbild in der Tradition Ludwig Börnes. Er ist ein würdiger Träger dieser renommierten Auszeichnung.“